Eco Fashion goes Op-Art

Zeit

Donnerstag 11.12.2014
11:50 Uhr

Über das Event

Zur kommenden Fashion Week in Berlin im Rahmen des Greenshowroom und der Ethical Fashion Show werden neue Trends aus dem Bereich Eco Fashion gezeigt. Bereits vor Beginn der Modewoche ist klar: Eco Fashion goes Op-Art. Nude und Colorblocking war gestern für den kommenden Winter verleihen Texturen eine neue Optik, Silhouetten werden aufgebrochen, neue Strukturen entstehen. 

 

Grafische Muster

Grafisches Muster trifft auf Strick: Das Label Fortschritt Berlin und auch Xess+Baba setzen grafische Muster im Allover-Strick um. Das Label here today here tomorrow verwendet die neue Optik in ihren handgestrickten Röcken. Klar ist: Grafisch-geometrische Muster liegen im Trend.

Gestrickter Rock von dem Label here today here tomorrow:

 

Dreidimensionale Strukturen

Extravagante Kleidung mit spezieller Optik: Das Label Walkbox arbeitet mit Walk und verleiht ihren Kollektionsteilen eine außergewöhnliche Optik. Gelagerte und geprägte Naturelemente lockern das Design des Labels Walkbox auf. Designerin Tanja Wegener widmet sich der Men's Wear und kreiert und schafft auf Pullovern dreidimensionale Strickmuster. Dreidimensionale Strukturen scheinen besonders stark bei Männern gefragt zu sein: ESMOD-Studentin Matacha Duran betont die männliche Silhouette durch gesteppte Westen mit diagonaler Naht-Anordnung. 

Drapierungen

Jungdesignerin und Esmod-Absolventin Rahel Guiragossian hat sich den körpernahen Drapierungen gewidmet und so neuartige und Farbenfrohe skulpturale Formen in eleganter Abendrobe entwickelt. Designerin Farrah Floyd kreiert hingegen neue Silhouetten indem sie ihre Kollektionsteile in Falten legt.

Neue Silhouetten durch Drapierungen - der Trend für den Herbst/Winter 2015:

 

Accessoires

Ganz oder gar nicht: Auch bei den Accessoires ist der Op-Art Trend wieder zu finden. Stilsicher durch den Winter geht es mit Schuhen von Nine to Five und Bourgois Bohème. Im Bereich Taschen arbeitet Pira mit Naturleder und fertigt Rucksäcke mit ausgefallenen Gurten, die in Falten gelegt und gewebt werden. Geometrische Muster und Farbexplosionen findet man auf den Schals von Fortschritt Berlin und den Strümpfen von Rich&Vibrant wieder.

Allover

Das finnische Designerduo Anna Mattelmäki und Emilia Kiialainen schaffen mit ihrem Label Muka VA türkise Farbverläufe, die an Seidenmalerei erinnern auf angesagten wadenlangen Röcken aus Biobaumwolle und reiht sich so in den Trend Op-Art ein. Auch Aiby Craft bedient sich der Farbe Türkis, die im Rahmen der Op-Art die Trendfarbe zusein scheint, und setzt dabei auf Transparenz. Allover-Print in herbstlichem Muster - das ist das Motto des Labels Silkboxx. Durch ökologisches Digitalprintverfahren schaffen die herbstlichen Drucke von Silkboxx eine dreidimensionale Optik. Bei Designerin Katrien van Hecke ist, im Gegensatz zu Silkboxx, alles handgemacht: Sie bietet ein experimentelles Handprinting mit natürlichen Färbemitteln wie Beeren, Blätter und Holz auf ihren geometrisch geschnittenen Kleidern aus gewaltfreier Seide. 

Seidenmalerei auf Kleidung von dem Designerduo Anna Mattelmäki und Emilia Kiialainen:

 

Auch Olaf Schmidt, Vice-President Textiles und Textile Technologies der Messe Frankfurt, ist von dem Op-Art Trend überzeugt: "Op-Art ist angesagt wie nie. In Kombination mit zarten, als auch mit groben Stoffen, entsteht eine gekonnte Mischung aus Wildem und Purismus".

Im Greenshowroom und der Ethical Fashion Show werden wir noch mehr Op-Art-Trends zu sehen bekommen.  

Tags

Sustainable Fashion